15.06.2003 - Zytturm Eliminator Zug - Vorlauf (300/7,5/2/300/7,5/2)

Mit gutem Gefuehl ging ich letzten Samstag ohne grosses Tapering in Zug in's Rennen.

Beim Schwimmstart gings gleich ganz schoen zur Sache und ich musste einige Schlaege meiner Kontrahenten einstecken. So hatte ich mir das eigentlich nicht vorgestellt. Nichts desto trotz versuchte ich in den Wellen dranzubleiben, was mir nicht schlecht gelang.

Mit weniger als 20 Sekunden Rueckstand auf die Spitze kam ich ca. als 15er aus dem Wasser, irgendwie wollte dies nicht mein Tag sein, denn mein Wechsel war fernab von gut und boese. Ich schwang mich aufs Rad und machte mich auf die Verfolgung. Ich musste hart arbeiten, konnte jedoch nach kurzer Zeit in die 2. Verfolgergruppe auffahren. Ich hielt mich auch dort nicht lange auf und startete einen erfolgreichen Angriff. Bruno Von Flue war auch rausgefahren, was mir natuerlich sehr entgegen kam. Wir ergaenzten uns super und machten weiter Terrain gut. Ich befand mich zwischenzeitlich auf dem 13. Platz.

Dann kam der Wechsel aufs Laufen, auf welchem ich mich etwas von Bruno absetzen konnte. Jedoch wollten meine Beine nicht so wie ich mir das gewohnt bin und ich fand meinen Rhythmus irgendwie nicht.

Dann nochmals 300 Meter ins Wasser wo ich kaum mehr Kraft hatte mich ueber Wasser zu halten. So was hatte ich noch nie erlebt, das war ja brutal hart. Ich schluckte Wasser wie noch nie zuvor und die Orientierung hatte ich bei diesen Wellen voellig verloren. Ich kam wieder mit Bruno aus dem Wasser, bei welchem ich gluecklicherweise auf den letzten 100 Meter anhaengen konnte.

Wieder mit Bruno auf dem Rad fuhren wir zusammen auf die vor uns liegenden Ruedi Wild und Jan Pyott auf. Ich war froh endlich mal die Beine haengen lassen zu koennen um etwas durchzuatmen.

Wir wechselten alle vier zusammen auf den abschliessenden 2 Km Lauf, bei welchem ich bei Ruedi und Jan dranblieb und den ersten Eliminator Lauf somit auf dem 13. Platz beendete.


Final (300/7,5/2)

Ich war gluecklich es unter die ersten zwanzig und somit die quali fuer den Final geschafft zu haben. Ich war aber ganz schoen platt und versuchte in der Pause (15 Minuten) meine Energiespeicher mit Gel und Carbodrinks soweit es ging wieder aufzufuellen.

Sven Riederer und Dirk Bockel (D) hatten den Vorlauf am schnellsten absolviert und konnten nun auch mit entsprechendem Vorsprung (ca. 1,5 Minuten) in den Finallauf starten. Ich war froh den ganzen Durchgang nur noch einmal machen zu muessen und stuerzte mich direkt hinter Ruedi in den welligen Zugersee. Ueberraschenderweise hatte ich nach 300 Meter nichts eingebuesst und konnte somit wieder mit Ruedi und Jan aufs Rad wechseln.

Ich hielt mich zurueck und wollte nicht das Zugpferd spielen, damit ich noch Reserven fuer den abschliessenden Lauf habe. Ich riskierte zwar doch noch zwei Angriffe, jedoch konnte ich mich auf dem flachen Kurs nicht mehr absetzen. Danach hatte ich ganz schoen dicke Beine, aber solchen Entscheidungen darf man nicht nachtrauern, schon gar nicht waehrend des Rennens.

Der letzte Wechsel auf den abschliessenden Lauf gelang mir nicht optimal und es hatte sich eine kleine Luecke gebildet. Die beiden liefen ein gutes Tempo, welchem ich nichts mehr entgegen zu setzen hatte. Ich litt extrem, gab jedoch nochmals alles und beendete das Rennen auf dem 13. Platz.


Fazit

Ich bin zufrieden mit dem Resultat, zumal es mein erster Sprint Triathlon in diesem Format war. Bei einem solchen Sprint Rennen entscheiden viele kleine Sachen wie z.B. ein verpatzter bzw. schneller Wechsel oder ein guter Schwimmstart das Rennen, was ich auch zu spueren bekam. Es hat auf jeden Fall riesen Spass gemacht und war ein gutes Training fuer die Schnelligkeit.

Links:

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